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Die Stadt wird schöner – werbefrei

Werbebotschaften sind im städtischen Raum allgegenwärtig. Die Gestaltung der Stadt wird durch Werbung überlagert und der öffentliche Raum zunehmend kommerzialisiert. Dadurch verliert unsere Stadt ihr individuelles Gesicht. Die geplante Digitalisierung von mehr als 1.000 Werbeanlagen ab Januar 2019 wird diese Entwicklung noch verstärken.

Ziel des Gesetzesvorhabens ist deshalb eine deutliche Reduzierung der Außenwerbung und ein Verbot digitaler Werbeanlagen im öffentlichen Raum. Plakate für kulturelle, politische, sportliche und ähnliche Veranstaltungen sowie für Gemeinnütziges wird es weiterhin an Litfaßsäulen, Kulturflächen und Haltestellen geben. Produktwerbung ist nur noch am Ort der Leistung (z.B. Läden, Gaststätten) zulässig.

 

Es werden sich neue Perspektiven auf unsere Stadt eröffnen. Der Blick wird frei auf Gebäude, Grünflächen oder einfach den Himmel über Berlin.

>> Außenwerbung


Öffentliche Einrichtungen

Werbung und Sponsoring in Kitas, Schulen und Universitäten gefährden die Neutralität und Unabhängigkeit öffentlicher Bildungseinrichtungen. Die Grenzen zwischen wirtschaftlichen Interessen und Bildungsauftrag verschwimmen. Der Gesetzentwurf sieht daher ein Werbeverbot in Kitas, Schulen und Hochschulen vor. Sponsoring ist dann erlaubt, wenn eine Beeinflussung ausgeschlossen ist und der Grundsatz der Transparenz gewahrt wird.

>> Öffentliche Einrichtungen


Herabwürdigende und diskriminierende Werbung

Werbung vermittelt oft fragwürdige Leitbilder. Insbesondere Frauen sind davon betroffen: Sie werden in vielen Werbemotiven zum Objekt reduziert und für Verkaufszwecke instrumentalisiert.
Die freiwillige Selbstkontrolle durch die Werbewirtschaft ist weder ausreichend, noch demokratisch legitimiert. Das AntiKommG hebt daher die Regeln gegen herabwürdigende oder diskriminierende Werbung auf eine gesetzliche Ebene.

>> Diskriminierende Werbung


Sammelstellen und Auslageorte

 

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News

Kamapagne gegen Tabakwerbung zum Weltnichtrauchertag
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Zwischenstand des Verfahrens – Wie sieht eine werbereduzierte Stadt aus?
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Film: „Bäume statt Werbetafeln“

Grenoble hat 2014 als erste europäische Stadt neue Regeln für Werbung im öffentlichen Raum erlassen und diese drastisch eingeschränkt. Unser Doku-Team hat die Stadt besucht, den Bürgermeister interviewt und einen Film darüber gedreht.